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Wissenschaft ohne Religion ist lahm, Religion ohne Wissenschaft blind.
– Albert Einstein

Viele Wissenschaftler die es heute geschafft haben sich im Mainstream zu etablieren bezeichnen sich selbst als Atheisten aus Angst ihre Position und Forschungsgelder zu verlieren. Religion ist zwar kein Tabu in der Wissenschaft, aber einen Schöpfer mit einer Persönlichkeit und einem Namen anzuerkennen ist schwierig aufgrund des kollektiven Widerstands gegen die Souveränität Gottes. Es ist wesentlich einfacher für einen Wissenschaftler zu sagen man wäre ein Buddhist, da die Buddhisten nicht an einen Gott glauben, sondern nur an eine unpersönliche Kraft. Ja man hat sogar den Dalai Lama in den Max Planck Institut eingeladen und mit ihm über die Gemeinsamkeiten des Buddhismus und der Quanten Physik gefachsimpelt. Schleimer!

Das Wort Religion
Jesus hatte selbst nie das Wort Religion in den Mund genommen. Er sprach immer nur vom Glauben und von der Wahrheit. Das ist interessant, denn die Bibel erwähnt das Wort Religion an nur zwei Stellen im Zusammenhang mit den Falschen Religionen der Heiden.

Definition von Religion
Eine Form der Anbetung. Dazu gehört ein System von Vorstellungen, Glaubenslehren und Bräuchen, die von Einzelpersonen oder einer Gemeinschaft für richtig gehalten werden. Eine Religion schließt gewöhnlich den Glauben an einen Gott oder an eine Anzahl von Göttern ein, oder aber man vergöttert Menschen, Gegenstände, Triebe oder bestimmte Kräfte. Viele Religionen stützen sich auf das, was der Mensch durch ein Studium der Natur gelernt hat; aber es gibt auch Offenbarungsreligionen. Es gibt wahre und falsche Religion.

(Markus 7:6-8) . . .Er sprach zu ihnen: „Jesaja hat treffend von euch Heuchlern prophezeit, so wie geschrieben steht: ‚Dieses Volk ehrt mich mit den Lippen, aber ihr Herz ist weit entfernt von mir. 7 Vergeblich bringen sie mir fortwährend Anbetung dar, weil sie als Lehren Menschengebote lehren.‘ 8 Ihr gebt das Gebot Gottes auf und haltet an der Überlieferung der Menschen fest.“

Basiert die Form der Anbetung, also die Religion, auf Wahrheit, dann ist diese die wahre Religion. Die Anbetung ist dann effektiv und bringt gute Früchte hervor. Basiert die Form der Anbetung aber auf Irrlehren und Dogmen, dann sind die Früchte faul und schädlich für jeden der diese Religion unterstützt.

Die Wahrheit ist wichtiger als die Religion
Albert Einstein hatte es verstanden, es geht nicht nur um die Religion oder die Wissenschaft, sondern man benötigt die Essenz beider Wege die nur zu einem einzigen Ziel führen, die Wahrheit. Aber Vorsicht! Es gibt Menschen die haben einen verkrüppelten Sinn für die Wahrheit. Sobald man sagt, dass es nichts wichtigeres gäbe als die Wahrheit, fangen diese Menschen an zu spotten. Einige sagen alles wäre relativ und es gäbe keine absolute Wahrheit. Diese Art zu denken gehört zu den sinnlosen Philosophien und Gedankengut dieser gottlosen Menschen. Weil sie nicht bereit sind Verantwortung zu übernehmen, streiten sie alles ab was in ihnen das Bewusstsein für Gerechtigkeit wecken könnte. Die Art wie sie darauf reagieren ist unvernünftig, apathisch oder sogar aggressiv. Diese Spötter sind eher bereit sich Theorien voller Widersprüche anzuhören, wie die Evolutionslehre.

(Johannes 18:37-38) . . .Deshalb sagte Pilạtus zu ihm: „Nun denn, bist du ein König?“ Jesus antwortete: „Du selbst sagst, daß ich ein König bin. Dazu bin ich geboren worden und dazu bin ich in die Welt gekommen, damit ich für die Wahrheit Zeugnis ablege. Jeder, der auf der Seite der Wahrheit ist, hört auf meine Stimme.“ 38 Pilạtus sagte zu ihm: „Was ist Wahrheit?“. . .

“Alles andere ist besser als die Wahrheit”
Das erinnert mich an die Ur-Schlange, Satan, dem Vater der Lüge. Dieses Wesen hatte sich geweigert Gottes Gesetze zu befolgen und stattdessen wollte es ein eigenes Reich gründen. Da aber Jehova Gott selbst Wahrheit ist, da nichts außer ihm vorher existiert hatte, kann man kein ewiges Reich gründen, da jedes ewige Reich immer auf Wahrheit basieren muss. Das führte dazu, dass die Schlange gezwungen war ein Reich auf Illusionen aufzubauen, auf ein Material das vergänglich und der Korruption unterworfen ist. Das was die Wissenschaftler heute als Entropie bezeichnen, diese Kraft oder dieser Prozess was in der Natur dafür sorgt, dass die Ordnung verloren geht und alles zu einer homogenen Suppe wird, das ist das was man als Korruption im geistigen Sinne bezeichnen kann. Satan baute sein Reich auf Sand und Staub.

(1. Mose 3:14) . . .Und Jehova Gott sprach dann zur Schlange: „Weil du diese Sache getan hast, bist du das verfluchte unter allen Haustieren und unter allen wildlebenden Tieren des Feldes. Auf deinem Bauch wirst du kriechen, und Staub wirst du fressen alle Tage deines Lebens.

Was wahr ist wird bewahrt und währt ewig
Brauchen wir also die Religion? Die Antwort ist ganz einfach: Wir brauchen nur die Wahrheit und sonst nichts. Religion ist eine Form der Anbetung und wenn diese auf Wahrheit basiert wird diese auch ewig währen. Allerdings existieren sehr viele Religionen und alle behaupten sie wären die richtige Religion. Müsste man nun entscheiden welche Religion die wahre ist, dann muss man sich nur die Früchte anschauen die diese Religion hervorbringt.

(Johannes 17:16-17) . . .Sie sind kein Teil der Welt, so wie ich kein Teil der Welt bin. 17 Heilige sie durch die Wahrheit; dein Wort ist Wahrheit.

Relativismus ist eine philosophische Denkrichtung, in der davon ausgegangen wird, dass die Wahrheit von Aussagen stets bedingt ist. Das bedeutet, dass jede Aussage auf Bedingungen aufbaut, deren Wahrheit jedoch wiederum auf Bedingungen fußt und so fort. Diese Reihe von Bedingungen endet laut dem Relativismus letztendlich in historischen und damit willkürlichen Festsetzungen oder in bloß subjektiven Überzeugungen, nicht aber in un-bedingten, also absolut gültigen Wahrheiten. Wahrheit ist damit relativ.

Relativisten vertreten daher die Auffassung, dass es keine absoluten Wahrheiten gibt, sowie keine absoluten ethischen Werte.

Ähnliche Auffassungen gibt es im Nihilismus, Skeptizismus und Amoralismus, wobei hier jedoch die Zurückweisung absolut gültiger Wahrheiten nicht durch Hinweis auf eine unendliche Bedingtheits-Reihe geschieht.
Wahrheitsrelativismus
Der Wahrheitsrelativismus (ontologischer Relativismus) wiederum vertritt die Ansicht, dass es keine absolute Wahrheit gibt, sondern die Wahrheit vom Beobachter abhängt. Jede Überzeugung (Religionen, Ideologien, Wissenschaften, Weltbilder etc.) baue auf Dogmen und Axiomen auf. Da diese Dogmen und Axiome hinsichtlich ihres Absolutheitsanspruches von Relativisten angezweifelt werden, findet er keine absolute Wahrheit mehr. Weil aber absolute Wahrheiten wegen ihrer grundsätzlichen Beziehungslosigkeit gar nicht für spezielle Problemlösungen verwertbar sind, sucht der Relativist auch keine absoluten Wahrheiten, sondern nur Begründungsendpunkte, von deren Geltung er zwar persönlich überzeugt ist, für die er aber grundsätzlich keinen Absolutheitsanspruch stellen kann und will.
Kritik am Wahrheitsrelativismus
Der Standardeinwand gegen den Wahrheitsrelativismus ist das Argument einer selbstreferentiellen Inkonsistenz: Wenn alle Behauptungen nur relativ gültig sind, betreffe dies auch die relativistische Behauptung selbst. Somit könne diese nicht als gültiger denn ihre Negation angesehen werden. Ginge man davon aus, dass der epistemische Relativismus universell gültig sei, beginge der Relativist einen performativen Selbstwiderspruch (Karl-Otto Apel, Jürgen Habermas, Vittorio Hösle): Der propositionale Gehalt seiner Behauptung stünde dann im Widerspruch zu dem Sprechakt, den er selbst vollzöge. Autoren wie Hösle und Apel sehen in diesem Argument eine Letztbegründung notwendiger Wahrheiten. Adorno hingegen findet diese Form der Widerlegung „armselig“ und plädiert dafür, im Relativismus eher eine beschränkte Gestalt des Bewußtseins zu sehen: „Hinter jener These steht die Verachtung des Geistes zugunsten der Vormacht materieller Verhältnisse als des Einzigen, das da zähle. […] Relativismus ist Vulgärmaterialismus, der Gedanke stört den Erwerb.“
Selbstreferentieller Inkonsistenz
Der Fehler in der Widerlegung mittels selbstreferentieller Inkonsistenz besteht für Vertreter der relativistischen Position darin, dass ein Relativist keinen Anspruch auf universelle Gültigkeit und damit auch keinen Anspruch auf universelle Gültigkeit des Relativismus erhebe, weil er keinerlei Anlass dazu habe. Von ihrem absolutistischen Standpunkt gingen Absolutisten wie etwa Vittorio Hösle wie selbstverständlich davon aus, dass Relativisten auch einen Anspruch auf universelle Gültigkeit stellen müssten, was sie aber nach ihrem Selbstverständnis grundsätzlich nicht tun; denn dann würden sie sich in ihrer Position freilich widersprechen. Tatsächlich behaupten Relativisten, ohne einen Absolutheitsanspruch auszukommen. Natürlich braucht auch ein Relativist Begründungsendpunkte zum Begründen. Diese sind von ihm aber nicht als Letztbegründungen im Sinne einer absoluten Wahrheit gedacht, wie etwa von Hösle unterstellt wird; denn Begründungsendpunkte sind für ihn bezogen auf den subjektiven Standpunkt des Begründenden selbst.
Die zunehmende Bekanntschaft mit fremden Völkern und die damit einhergehende Einsicht in die Pluralität religiöser Vorstellungen, Weltbilder und lokaler Sitten und Gebräuche führte bereits in der antiken Sophistik zur Entwicklung relativistischer Auffassungen.