Archive for March, 2011

(1. Korinther 6:9-10) . . .Was? Wißt ihr nicht, daß Ungerechte das Königreich Gottes nicht erben werden? Laßt euch nicht irreführen. Weder Hurer noch Götzendiener, noch Ehebrecher, noch Männer, die für unnatürliche Zwecke gehalten werden (Homosexualität und Pädophile), noch Männer, die bei männlichen Personen liegen, noch Diebe, noch Habgierige, noch Trunkenbolde, noch Schmäher, noch Erpresser werden Gottes Königreich erben.

In der Ökumene geht es darum nichts abzulehnen was in anderen Religionen als wahr und als heilig angesehen wird. Alles ist gleich gut, alles ist gleichwertig, eine Wahrheit gibt es nicht. Damit wird Gott verleugnet. Die Ökumene verlangt dämonische Lehren zu akzeptieren und zu tolerieren, ja sogar diese zu fördern und zu unterstützen. Wer sich dieser Bewegung anschließt wird nichts mehr ablehnen können was die anderen Religionen glauben, selbst wenn es Gotteslästerung wäre.

In der Offenbarung 17 wird Babylon als die “Mutter der Huren” bezeichnet. All die verschiedenen falschen Religionen auf der Erde, einschließlich der vielen Sekten der Christenheit, sind wie ihre Töchter, indem sie sie in ihrer geistigen Hurerei nachahmen. Außerdem ist sie die Mutter der „abscheulichen Dinge“, und zwar insofern als sie widerliche Nachkommen geboren hat, wie z. B. den Götzendienst, den Spiritismus, die Wahrsagerei, die Astrologie, die Handlesekunst, die Darbringung von Menschenopfern, die Tempelprostitution, die Trunkenheit zu Ehren falscher Götter und andere obszöne Bräuche.

(Offenbarung 17:4-5) . . .Und die Frau war in Purpur und Scharlach gehüllt und war mit Gold und kostbaren Steinen und Perlen geschmückt und hatte in ihrer Hand einen goldenen Becher, der voll von abscheulichen Dingen und den Unreinheiten ihrer Hurerei war. Und auf ihrer Stirn war ein Name geschrieben, ein Geheimnis: „Babylon die Große, die Mutter der Huren und der abscheulichen Dinge der Erde.“

In der gesamten Geschichte Israels wurde in der Bibel stets die Anbetung anderer Götter vom Allmächtigen Gott verabscheut. Wenn die Israeliten den Allmächtigen Gott anbeteten und dann auch noch dazu andere Götter bzw Götzen, dann provozierten sie Gott zur Eifersucht. Und tatsächlich wird das heute mit der Ökumene praktiziert. Maria und der Dalai Lama werden von Katholiken verehrt. Das Stichwort ist “Toleranz“. Wenn man das nicht toleriert wird man ganz schnell abgestempelt. Aber will Gott das wir das Böse und das Unreine tolerieren?

Interkonfessionalismus ist nichts für wahre Christen

(2. Korinther 6:14-17) . . .Laßt euch nicht in ein ungleiches Joch mit Ungläubigen spannen. Denn welche Gemeinschaft besteht zwischen Gerechtigkeit und Gesetzlosigkeit? Oder welche Teilhaberschaft hat Licht mit Finsternis? Welche Harmonie besteht ferner zwischen Christus und Bẹlial? Oder welchen Anteil hat ein Gläubiger mit einem Ungläubigen? Und welche Übereinkunft besteht zwischen Gottes Tempel und Götzen? Denn wir sind ein Tempel eines lebendigen Gottes, so wie Gott gesagt hat: „Ich werde unter ihnen wohnen und unter [ihnen] wandeln, und ich werde ihr Gott sein, und sie werden mein Volk sein.“ „ ,Darum geht aus ihrer Mitte hinaus und sondert euch ab‘, spricht Jehova, ‚und hört auf, das Unreine anzurühren‘ “; „ ,und ich will euch aufnehmen.‘ “ 

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(Offenbarung 17:12-13) . . .Und die zehn Hörner, die du sahst, bedeuten zehn Könige, die noch kein Königtum empfangen haben, aber sie empfangen Gewalt wie Könige für e i n e Stunde mit dem wilden Tier. 13 Diese haben e i n e n Gedanken, und so geben sie ihre Macht und Gewalt dem wilden Tier.

Die Nationen werden das scharlachfarbene wilde Tier, die Vereinten Nationen, benutzen, um Babylon die Große zu vernichten. Sie handeln nicht aus eigenem Antrieb, denn Jehova gibt es ihnen ins Herz, „ihren e i n e n Gedanken auszuführen, indem sie ihr Königtum dem wilden Tier geben“.

Höchstwahrscheinlich werden die Nationen zur gegebenen Zeit meinen, es sei notwendig, die UNO zu stärken. Sie werden sie gewissermaßen mit Zähnen versehen, das heißt ihr die ihnen eigene Gewalt und Macht verleihen, so daß sie sich gegen die falsche Religion wenden und erfolgreich gegen sie kämpfen kann, „bis die Worte Gottes vollbracht sein werden“. Auf diese Weise findet die alte Hure ihr endgültiges Ende, und damit sind wir sie dann los.

Eine Aktuelle Nachricht:

Obama’s Kommentar zu den militärischen Einsätzen der USA in Libyen: “Weil wir schnell gehandelt haben, wurden die Leben zahlloser Zivilisten – unschuldiger Männer, Frauen und Kinder – gerettet und eine Katastrophe für die Menschen verhindert.”

Im Kongress war in beiden Parteien Kritik laut geworden, das Parlament sei nicht gründlich genug über die Ziele des Einsatzes informiert worden. Einige Abgeordnete warfen dem Präsidenten vor, er habe nicht die Zustimmung des Kongresses für den Einsatz gesucht.
(Quelle: Reuters Deutschland)

 Es wird zur Zeit nach einem guten Grund gesucht um die UNO mit Zähnen zu versehen.

Das Wort „nackt“ gehört der ältesten Schicht des deutschen Wortschatzes an. Es lässt sich bis in die Zeit des Proto-Indogermanischen zurückverfolgen und ist damit mindestens rund 5500 Jahre alt. In den meisten indoeuropäischen Sprachen gehört das Wort für „nackt“ ebenfalls dieser ältesten Schicht an.

(Offenbarung 17:16) . . .Und die zehn Hörner, die du sahst, und das wilde Tier, diese werden die Hure hassen und werden sie verwüsten und nackt machen und werden ihre Fleischteile auffressen und werden sie gänzlich mit Feuer verbrennen.

Die Prophezeiung Johannes verwendet symbolisch die Worte “nackt machen“. Jemanden von seinen symbolischen “Kleidern” zu entledigen bedeutet diese Person oder Organisation “bloß zustellen“.

Sie werden ihren wahren Charakter zu ihrer Schande bloßstellen
Die Falschen Religionen kennen viele Geheimnisse der Könige und die Könige kennen auch viele Geheimnisse von Babylon. Beide decken sich gegenseitig, aus Angst und aus gegenseitigem Nutzen. Aber wer wird zuerst die Geheimnisse preisgeben? Die Prostituierte mag zwar viele Geheimnisse kennen, aber die Könige sind an Waffenmacht überlegen. Es ist nur logisch, dass sich der Wirt von seinem Parasiten entledigen wird und nicht anders herum. Babylon würde es nie wagen selbst ihren Wirt so sehr zu schaden, so das sie keinen Wirt mehr haben wird von dem sie sich ernähren kann. Allerdings ist es sehr gut möglich den Wirt zu wechseln. Und genau dann könnten die Könige ihre ehemalige Geliebte mit brutaler Gewalt behandeln. Sie werden nicht zulassen, dass sie die Fronten wechselt.

Frieden, Frieden und Sicherheit
Sollte es dennoch geschehen, dass Babylon die Fronten wechselt, so wie sie es in der Vergangenheit auch öfter getan hat, dann werden die Könige sehr schnell reagieren müssen. Sie werden sich über sie herstürzen und sie “verwüsten und nackt machen“. Alle ihre Geheimnisse werden dann im Fernsehen, in Zeitungen, im Internet und im Radio veröffentlicht. Nachdem ihre kriminellen Handlungen bloß gestellt wurden wird sich keiner mehr ihr nähern. Babylon die große Stadt wird verwüstet sein und niemand wird beim Wiederaufbau mithelfen wollen. Gott wird seine Rache ausgeführt haben. Von diesem Schlag wird sich die Feindin der Wahrheit nie wieder erholen können.

Wann wird das Geschehen? Sobald Babylon die Fronten wechselt wird sie eine große Propaganda Kampagne starten. Sie wird allen mit Stolz ihren neuen Freier präsentieren. In diesem Moment werden die Könige ihre ehemalige Geliebte hassen und vernichten. Zuvor hatte Gott ihnen bereits in ihren Herzen seinen Willen eingepflanzt. In diesem Samen der Rache sind Details verschlüsselt wie seine Rache genau auszuführen ist. So wird sich dann auch die Prophezeiung bis ins kleinste Detail erfüllen. Der König der Ewigkeit bereitet den Machtwechsel vor.

Illusion wird in der psychiatrischen Fachsprache als Sinnestäuschung verstanden. In Fällen, in denen bei der Wahrnehmung wirklich Vorhandenes als etwas anderes erlebt oder für anderes gehalten wird, als es tatsächlich ist, wird von „illusionärer Verkennung“ gesprochen. Illusionen stellen damit eine verfälschte wirkliche Wahrnehmung dar.

In unseren modernen Zeit entfliehen Millionen von Menschen tagtäglich in eine Welt der Illusion, einer Traumwelt, die nichts mit der Wahrheit zu tun hat. Die dargestellten Bilder und Inhalte von Werbung, Filmen, Fernsehprogrammen und Büchern beruhen oft auf Illusionen. Es sind Träume vom Erwerb sagenhaften Reichtums, von Macht, Beruhmtheit, jedem erdenklichen Vergnügen, unmoralischem Sex ohne Verantwortung übernehmen oder Rechenschaft ablegen zu müssen. Diese Welt der Illusionen ist ein Multi-Milliarden-Geschäft für Hollywood & Co.

Nur harmlose Träume?
Einige könnten meinen, dass nichts schlimmes an diese Form der Träume wäre. Schließlich würde man ja nicht wirklich an den Inhalt eines Films glauben. Die Romanzen in denen die Zuschauer für 2 Stunden pro Film hineingezogen werden enden auch mit dem Film. Ist das tatsächlich so?

Diese Fantasien wecken in uns falsche Wünsche und plötzlich ist man mit der harten Wirklichkeit konfrontiert. Jeder der sich solchen Fantasien hingibt wird irgendwann mit der Wahrheit konfrontiert und das kann zu schmerzhaften Erkenntnissen führen. Die Hingabe an Wunschvorstellungen die auf Illusionen basieren hat ganze Familien zerstört, auch ganze Gemeinden. Wer sich mit der Geschichte der Menschheit auseinander gesetzt hat, weiß das die Akzeptanz der erste Illusion den Menschen aus den Garten Eden vertrieben hat.

Satan ist ein Illusionist
Die größte Illusion ist jene an die der Illusionist selbst glaubt. Satan hatte sich selbst der Fantasie hingegeben wie es sein könnte selbst ein Gott zu sein. Er stellte sich wohl vor, wie es sein könnte von den Menschen angebetet zu werden. Diese Art der Illusion verwandelte sich in einem Wahn.

Als Wahn bis hin zur Wahnwahrnehmung wird dagegen nicht eine Wahrnehmung, sondern eine Fehlbeurteilung der Realität bezeichnet, sozusagen eine falsche Meinung darüber, die – ähnlich einer festen Überzeugung oder fixen Idee – mit einer von der konkreten Erfahrung unabhängigen Gewissheit vertreten wird. An dieser wird gleichzeitig mit unbeeinflussbarer, unerschütterlicher Sicherheit festgehalten, auch wenn sie im Widerspruch zur Wirklichkeit und selbst zur bisherigen eigenen Erfahrung einschließlich steht.

Satan selbst ignorierte jegliche von ihm gemachte Erfahrung bezüglich Gottes Persönlichkeit. Er hatte die Erfahrung gemacht, dass Gott eine sehr liebevolle Person ist, ja sogar auch das er die personifizierte Liebe ist und alle anderen Engel teilten diese Erfahrung. Aus der Schöpfung hätte er selbst erkennen müssen, dass Gott dem Menschen Willensfreiheit und die Aussicht auf ein glückliches und ewiges Leben gegeben hatte. Allen Lebewesen fehlte es an nichts. Alles war im Überfluss vorhanden. Alles war perfekt. Und dennoch ignorierte er alle Tatsachen und stellte Gott als Lügner dar.

Damit eine vollkommene Person erst zu diesem Punkt kommen kann, in welchem er egoistisch jegliche Wahrheit ignoriert, muss man eine lange Zeit in Fantasien geschwelgt haben. Es handelt sich um eine Kette von Momenten im Leben einer Person, in welcher man bewusst die Wahrheit ignoriert und diese durch eine eigene Welt basierend auf Illusionen ersetzt. Satan schuf sich seine eigene Welt, eine Welt der Illusionen, der Wahrheit entgegengesetzt.

Die verführte Menschheit
Um sein eigenes Reich auszuweiten entschied sich Satan sich die Menschen Untertan zu machen. Er belog das erste Menschenpaar. Eva fiel auf seine Lüge herein. Adam jedoch kannte die Wahrheit und er entschied sich ebenfalls für die Lüge. Die Konsequenz war katastrophal für die gesamte Menschheit. Die Lüge drang tief in das Kollektive Bewusstsein der Menschen ein. Die Kommunikation zwischen Gott und den Menschen fiel aus, da die Menschen sich von der Wahrheit abgewandt hatten. Die Menschen wurden noch während Gott das Urteil sprach aus dem Paradies verbannt. Sie konnten nicht mehr in der ewigen Realität Gottes aufhalten.

Propaganda
Satan macht ständig Propaganda für sein eigenes Reich. Filme, Fernsehen, Soaps usw, animieren dazu nach materiellem Reichtum zu streben. Die Folge ist ein immer größer werdende Habgier in der Persönlichkeit seiner Opfer. Viele haben einen zweiten Job oder lesen Selbsthilfebücher wie man Reichtum erlangen kann. Die Zeit die man für solche Illusionen verschwendet fehlt dann um sich mit der Wahrheit zu beschäftigen und die wirklichen Probleme zu lösen.

Finanzielle Sicherheit ist eine Illusion
Wir leben in einem feudalistischen System, das ist eine Tatsache. Der Grund und Boden auf dem wir leben hat mal jeden gehört. Heute scheint es nur bestimmten Menschen zu gehören. Wie kam es zu diesem illegalen Besitzanspruch? Recherchiert man nach dem Wort “Feudalismus” dann stößt man öfters auf Artikel über das Mittelalter. Aber dieses feudalistische System hat seine Wurzeln in den Anfängen von Satans Reich. Nimrod, der erste menschliche Herrscher, hatte sich illegal Besitz und Macht angeeignet. Jedes menschliche Königreich wird heutzutage zwar noch von Gott geduldet, weil es ohne diese Systeme zu einem absoluten Chaos und Anarchie kommen würde solange Gottes Königreich auf der Erde nicht wieder errichtet ist. Aber diese menschlichen Königreiche befinden sich allesamt in der selben illusionären Welt wie Nimrod.

Sie alle haben sich illegal Land und Macht angeeignet durch Kriege und Waffengewalt. Das Geld wird immer vom Armen zu den ganz Reichen fließen. Das Geld welches die Menschen meinen zu besitzen ist nur geliehen. Daher kann finanzielle Sicherheit nie existieren. Illusionen schwanken und haben ihre Aussetzer. Das heutige Geldsystem ist von so vielen Faktoren abhängig, dass wenn nur eines dieser verschwinden würde, das gesamte System zusammen brechen wird. Und die logische Schlussfolgerung einer Illusion ist, dass diese irgendwann verschwindet sobald diese vom Kollektiv erkannt ist.

Stellt euch folgendes vor: Ihr beobachtet einen Hund wie es spielt und bemerkt seine Freude am Spiel, seine Energie, seinen unbändigen Spieltrieb. Es bringt euch einen Ball und fordert euch auf es weg zuwerfen. Dann fängt er den Ball wieder ein und bringt es euch wieder. Im Laufe des Tages stellt es vielleicht auch ein wenig Unsinn an, isst, schläft und macht sein Geschäft.

Nach einigen Tagen aber bemerkt ihr, dass der Hund sich immer gleich verhält. Ihr kennt alle seine Verhaltensmuster. Klar, es ist zwar kein Roboter, aber sein Verhalten ist weitgehend vorherzusagen. Ein Tierliebhaber hat trotzdem seine Freude an diesem Haustier. Allerdings kann man von einem Tier nicht viel neues lernen, da sein Verhalten dem seiner Art entspricht.

Der Geist der Dinge
Jedes Lebewesen hat einen Geist. Der Wissenschaftler Dr. Rupert Sheldrake nennt diesen Geist “morphogenetische Felder“. Im Laufe seiner wissenschaftlichen Arbeit an Embryonen hatte er erkannt, dass nicht die DNS für die Form der Lebewesen verantwortlich ist, sondern ein unsichtbares Feld. Diese “morphogenetischen Felder” sind auch für unser Erinnerungsvermögen verantwortlich. Jeder Gedanke formt ein unsichtbares Feld und wird beim wiederholen des selben Gedankens verstärkt. Haben viele Menschen den selben Gedanken, dann spannt sich dieses Feld um die ganzen Menschen die dieses Gedanke haben und dann teilen diese Menschen dieses eine Feld im Kollektiv. Das führt auch dazu, das dieses Feld durch das Kollektiv “genährt” wird und aufrecht gehalten wird. Jede einzelne Person im Kollektiv kann dann zum kollektiven Gedanken beitragen. Es entsteht eine Art der Kommunikation, die man fast schon “Telepathie” nennen könnte.

Morphogenetische Felder sind für das Überleben einer Rasse verantwortlich. Ohne diese “drahtlose Kommunikation” innerhalb eines Kollektivs würde jeder Einzelne für sich allein um sein Überleben kämpfen müssen. Aber da dieses Feld eine Art gemeinsames Gedächtnis bildet, kann jeder Teilhaber im Kollektiv von der Erfahrung der anderen Individuen profitieren.

Der Geist des Tieres und der Pflanzen
Da die Pflanzen und die Tiere für einen bestimmten Zweck erschaffen wurden, ist ihr morphogenetisches Feld stabil und variiert nur minimal. Ein Hund hat ein bestimmtes Verhaltensmuster, welches einfach seiner Art entspricht. Ein Hund wird niemals miauen und schnurren. Es wird nie auf Bäumen klettern und von Ast zu Ast springen. Ein Hund bleibt ein Hund. So ist es mit jedem Lebewesen.

(1. Mose 1:11) . . .Und Gott sprach weiter: „Die Erde lasse Gras hervorsprossen, samentragende Pflanzen, Fruchtbäume, die nach ihren Arten Frucht tragen, deren Samen in ihr ist, auf der Erde.“ Und so wurde es.

(1. Mose 1:24) . . .Und Gott sprach weiter: „Die Erde bringe lebende Seelen nach ihren Arten hervor, Haustiere und sich regende Tiere und wildlebende Tiere der Erde nach ihrer Art.“

 So steht es sogar in der Bibel. Jedes Lebewesen wurde nach seiner Art erschaffen. Auch der Mensch wird sich körperlich nie fortentwickeln. Zwar können Lebensumstände die nächsten Generationen in ihrem Körperbau beeinflussen, auch der Körperbehaarung, aber der Mensch bleibt ein Mensch.

Der Geist Gottes
Allerdings unterscheidet sich der Mensch vom Tier in der Fähigkeit über Gott und dem Sinn des Lebens nachzusinnen. Ja der Mensch benötigt sogar für sein Wohlergehen geistige Dinge von denen er sich “nährt“.

(1. Mose 1:26) . . .Und Gott sprach weiter: „Laßt uns Menschen machen in unserem Bilde, gemäß unserem Gleichnis; und sie sollen sich untertan halten die Fische des Meeres und die fliegenden Geschöpfe der Himmel und die Haustiere und die ganze Erde und jedes sich regende Tier, das sich auf der Erde regt.“

Wir sind im Bilde Gottes erschaffen worden und unterscheiden uns gänzlich in geistiger Hinsicht von den Tieren und den Pflanzen. Der Mensch benötigt noch eine andere Nahrungsquelle als jene welches auf der Erde wächst. Da wir nicht im Bilde der Affen erschaffen wurden, reicht uns die irdische Nahrung nicht aus für unser Überleben. Wir benötigen die Nahrung die von Gott stammt, welches uns auch ewiges Leben im Paradies ermöglicht.

Wie aber kann ein Mensch sich von dieser Art der unsichtbaren Nahrung ernähren, wenn man diesen geistigen Dingen kein Gewicht beimessen tut? Ein solcher Mensch müsste doch zwangsläufig geistig verhungern.

Die mangelnde Weisheit des System der Dinge
Diese Welt ernährt sich nicht von den geistigen Dingen Gottes und ist somit dem Untergang geweiht. Es existieren Theorien wie lange ein Mensch ohne Nahrung überleben kann. Ein gesunder Mensch kann demnach zwischen 30 und 200 Tagen ohne physische Nahrung überleben. Aber wie lange kann ein gesamtes System oder Kollektiv oder geistige Nahrung auskommen? Ein Kollektiv hat ein unsichtbares morphisches Feld welches ebenfalls geistig genährt werden muss.

Wie lange kann man ohne geistige Nahrung überleben?

(1. Korinther 2:6) . . .Nun reden wir Weisheit unter denen, die reif sind, aber nicht die Weisheit dieses Systems der Dinge noch die der Herrscher dieses Systems der Dinge, die zunichte werden.

Der König Nebukadnezar hatte eine solche Vision, in welcher der Zerfall der menschlichen Königreiche bildlich dargestellt wurde. Er empfand diesen Traum als sehr beunruhigend.

(Daniel 2:32-33) . . .Was dieses Bild betrifft, sein Haupt war aus gutem Gold, seine Brust und seine Arme waren aus Silber, sein Bauch und seine Oberschenkel waren aus Kupfer, seine Beine waren aus Eisen, seine Füße waren teils aus Eisen und teils aus geformtem Ton.

Man erkennt im Bild den geistigen Zerfall der menschlichen Königreiche. War der Haupt noch aus “gutem Gold“, was auch dafür steht, dass diese Königreiche nicht der Korruption verfallen waren, erkennt man aber spätestens bei den Beinen wie weit der Geist der menschlichen Regierung zerfallen ist. Eisen rostet sehr schnell. Besonders in unserer modernen Zeit sehen wir, wie korrupt die Politiker sind. Kaum besetzen diese Menschen einen politischen Amt, werden sie auch dazu verführt ihre Macht zu missbrauchen. Ein Minister ist ein Diener des Staates, allerdings verhalten sich die heutigen Diener als wären sie Götter. Selbst Könige sind eigentlich nur Diener, welche für das Wohl der Bürger eines Landes gewählt wurden. Aber zu was ist ein Minister gut, wenn er korrupt ist, und zu was ist ein König gut, wenn er fleischlichen Begierden dem Vorrang gibt?

Der geistigen Zerfall der menschlichen Königreiche
Der Zerfall, bedingt durch die mangelnde geistige Ernährung, ist in unserer Zeit schon so weit fortgeschritten, dass diese prophetisch als “Eisen und teils aus geformten Ton” dargestellt werden. Das sind zwei Materialien die sich nicht verbinden können. Eisen wird nie eine Legierung mit dem Ton eingehen können. In der Demokratie gibt es keinen König mehr, sondern viele viele Möchtegern-Könige. So ziehen zwar alle an einem Strang, aber alle in eine andere Richtung. Mit anderen Worten, es geht nicht mehr voran. Die Menschen haben jede Form von Regierung ausprobiert und behaupten heute, dass Demokratie die einzig wahre Regierungsform ist die Wohlstand und Freiheit ermöglicht. Stimmt das?

Der Zerfall der Gesellschaft wird mit dieser modernen Regierungsform noch weitaus mehr beschleunigt. Es herrscht Demokratie nicht nur im Parlament, sondern auch innerhalb einer Familie. Wer hat das Ruder in der Hand? Der Kapitän? Oder die Matrosen?

Geistiger Zerfall
Der geistige Zerfall ist nicht nur auf die Gesellschaft limitiert. Jeder einzelne Mensch ist in sich nicht mehr einig. Die Herzen der Menschen sind entzweit, wie im Bild Nebukadnezars. Sehr viele Menschen können sich nicht entscheiden, einige leiden sogar unter Schizophrenie. Diese psychischen Krankheiten sind auch bedingt durch den Zerfall der Gesellschaft. Die strukturelle Festigkeit die früher durch das “morphische Feld” der Menschen sichergestellt wurde, leidet unter dem wankenden Geist der Menschen. Es ist ein unterernährtes System, das sich noch immer weigert endlich geistige Nahrung aufzunehmen um wieder gesund zu werden.

Geistige Nahrung
Die einzige Regierungsform welche geistigen Wohlstand garantieren kann, ist die theokratische Regierung Gottes. Diese sorgt bereits heute für ihre Diener für einen Überfluss an geistiger Nahrung. Ganz im Gegenteil zu den Weltlichen die am verhungern sind, ernähren sie sich ausgesprochen gut. Sie sitzen an einem Bankett welches eine unglaubliche Vielfalt an geistigen Speisen anbietet. Die Minister dieses Reiches sind demütige Menschen, die sich um das geistige Wohlergehen der Bürger kümmern. Sie arbeiten und dienen alle unter EINEM Geist.

(1. Korinther 2:7-10) . . .Sondern wir reden Gottes Weisheit in einem heiligen Geheimnis, die verborgene Weisheit, die Gott vor den Systemen der Dinge zu unserer Herrlichkeit vorherbestimmt hat. Diese Weisheit hat keiner der Herrscher dieses Systems der Dinge kennengelernt, denn wenn sie sie erkannt hätten, so hätten sie den Herrn der Herrlichkeit nicht an den Pfahl gebracht. Sondern so wie geschrieben steht: „Was das Auge nicht gesehen und das Ohr nicht gehört hat noch im Herzen eines Menschen aufgekommen ist, die Dinge, die Gott denen bereitet hat, die ihn lieben.“ Denn uns hat Gott sie durch seinen Geist geoffenbart, denn der Geist erforscht alle Dinge, selbst die tiefen Dinge Gottes.

Was müssen sich doch die Falschen Religionen heute schämen, wenn sie sehen wie ihre Anhänger ihre Kirchen verlassen, enttäuscht durch die unzähligen Sex-Skandale ihrer Minister. Und wie müssen sie doch die wahren Diener Gottes beneiden, welche heute um so mehr geistig wohl genährt sind.

Babylon, das Reich der Falschen Religion, hat sich selbst sehr schlecht genährt, von den abscheulichen Abfällen der Dämonen. Und sie haben ihre Anhänger daran teilhaben lassen. Wie ecklig!

(1. Korinther 10:21) . . .Ihr könnt nicht den Becher Jehovas und den Becher der Dämọnen trinken; ihr könnt nicht am „Tisch Jehovas“ und am Tisch der Dämọnen teilhaben.

Die Kirchen verbreiten Irrlehren die von heidnischen Religionen stammen. Die Könige dieser Welt unterstützen das auch. Die Propaganda der Dämonen war überaus erfolgreich. Milliarden von Menschen glauben heute an eine unsterbliche Seele oder sie glauben an gar nichts, weil sie nicht mehr wissen was wahr ist. Die Geisteskrankheiten der Dämonen haben sich auf die Menschen übertragen. Es ist so schlimm geworden, dass Pädophilie in den Reihen der Priester und Bischöfen und Politiker eine Norm geworden ist. Statt die Verbrechen aufzudecken hat der Vatikan statt dessen diese vertuscht. Es existiert keine Liebe zur Wahrheit mehr in diesem System der Dinge. Lügen haben freie Bahn, Wahrheit wird erstickt.

(1. Korinther 2:14) . . .Ein physischer Mensch aber nimmt die Dinge des Geistes Gottes nicht an, denn sie sind ihm Torheit; und er kann [sie] nicht erkennen, weil sie geistig beurteilt werden.

Trennung der Geister
Sehr bald wird sich deutlich herausstellen, dass zwei getrennte “morphische Felder” existieren, zwei Kollektive. Ein Kollektiv ist dem Untergang geweiht, weil es an geistigem Marasmus leidet, der schlimmsten Form der Unterernährung. Das andere Kollektiv jedoch hat das wahre Leben noch vor sich und ist am wachsen. Es ist die Rede von den Bürgern des Königreiches Gottes. Diese Menschen haben sich vom Geist der Welt getrennt und nähren sich ausschließlich von Gottes Nahrung.

(Matthäus 4:4) . . .Er aber antwortete und sprach: „Es steht geschrieben: ‚Nicht von Brot allein soll der Mensch leben, sondern von jeder Äußerung, die durch den Mund Jehovas ausgeht.‘ . . .

Was wird mit den Menschen passieren die sich weigern von Gottes herrlichem Bankett zu ernähren und statt dessen von der sinnlosen, verfaulten Nahrung der Dämonen essen? Sie werden abgeschnitten vom Kollektiv der Menschheit. Sie werden nicht mehr Zugang haben zum kollektiven “morphischem” Feld haben. Das bedeutet sie werden tatsächlich zu dem was sie sich willentlich entschieden haben zu werden: Zu Egoisten, die sich selbst aufessen. Da die Menschheit ein Organismus bildet, werden alle Menschen die ein Fremdkörper darstellen davon abgeschnitten, um das Überleben der Menschheit zu sichern.

(Matthäus 25:46) . . .Und diese werden in die ewige Abschneidung weggehen, die Gerechten aber in das ewige Leben.. . .

Wann genau wird das geschehen? Heute ist die Trennung nicht deutlich zu erkennen, denn die Menschen teilen ja noch ein Feld. Sie haben noch ein Geist, auch wenn die wahren Diener Gottes sich täglich um den Geist Gottes bemühen. Denn der Geist der Welt verunreinigt ständig diejenigen die täglich hart an sich arbeiten müssen um von der Welt getrennt zu sein. Das morphische Feld der Menschheit ist sozusagen nicht eindeutig, sondern schwankt hin und her. Das Kollektive Bewusstsein ist immer noch in einem Zustand des “Dösen”, eine leichte Form des Schlafs. Wenn aber das Kollektive Bewusstsein erwacht ist, dann wird es nicht mehr wanken, sondern sich auf einem Zustand konzentrieren. Im Gebet des “Vater unser” heißt es: “Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auch auf der Erde“. In den himmlischen Bereichen wurde bereits eine “Abschneidung” vollzogen.

(Offenbarung 12:7-9) Und Krieg brach aus im Himmel: Michael und seine Engel kämpften mit dem Drachen, und der Drache und seine Engel kämpften, doch gewann er nicht die Oberhand, auch wurde für sie keine Stätte mehr im Himmel gefunden. Und hinabgeschleudert wurde der große Drache, die Urschlange, der Teufel und Satan genannt wird, der die ganze bewohnte Erde irreführt; er wurde zur Erde hinabgeschleudert, und seine Engel wurden mit ihm hinabgeschleudert.

Im Jahr 1914 brach in den Himmeln ein Krieg aus und Jesus ging als Sieger heraus. Die Dämonen wurden vom Himmel ausgestoßen und befinden sich zur Zeit in der Nähe der Erde, also in einer Dimension die keinen Zugang zu den oberen Bereichen hat. Wenn Jesus anfängt auf der Erde zu regieren, dann werden die Dämonen in einer noch tieferen Ebene des Seins erniedrigt, was ihnen jeglichen Zugang zu den Menschen verwehrt.

Der Zugang, das Tor, durch welches die Dämonen Einfluss auf die Menschheit nehmen können, sind einzelne Individuen und Organisationen die diesen Dämonen dienen. Babylon ist die größte davon (“Babel” hat die Bedeutung “Tor Gottes“).

Allerdings sind alle anderen Menschen, die sich apathisch verhalten und sich nicht für die eine noch für die andere Seite entscheiden, auch darin involviert. Nichtwissen und bewusste Ignoranz schützt nicht vor den Konsequenzen. Die Liebe zur Wahrheit ist eine Voraussetzung für ein ewiges Leben.

(Matthäus 25:31-33) . . .Wenn der Menschensohn in seiner Herrlichkeit gekommen sein wird und alle Engel mit ihm, dann wird er sich auf seinen Thron der Herrlichkeit setzen. Und alle Nationen werden vor ihm versammelt werden, und er wird die Menschen voneinander trennen, so wie ein Hirt die Schafe von den Ziegenböcken trennt. Und er wird die Schafe zu seiner Rechten stellen, die Böcke aber zu seiner Linken.

Erst diese Trennung wird den letzten Krieg Harmagedon ermöglichen, ohne das es Verluste auf Seiten der Gerechten geben wird. Durch die Abwesenheit der “Böcke” auf der Erde können die Dämonen keinen Einfluss mehr auf die Menschheit nehmen. Sie werden sich dann in einem Zustand der Nichtaktivität befinden.

1000 Jahre lang kann sich dann die Menschheit geistig erholen, was dann auch auf physikalischer Ebene reiche Segnungen bringen wird. Die Natur wird von der Umweltverschmutzung gesäubert und die Menschen werden lernen mit der Natur im Einklang zu leben. Krankheiten und Tod wird es nicht mehr geben. Auch werden alle Menschen Gott kennen, da man der geistigen Nahrung eine hohe Priorität zuweisen wird.

Inquisition

Posted: March 18, 2011 in Uncategorized
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Als Inquisition (lat. inquirere „untersuchen“) werden jene spätmittelalterlichen und frühneuzeitlichen Gerichtsverfahren bezeichnet, die sich unter der Mitwirkung oder im Auftrag von katholischen Geistlichen in erster Linie der Verfolgung von Häretikern widmeten und sich dabei der Prozessform des Inquisitionsverfahrens (lat. inquisitio „Untersuchung“) bedienten. Ein geistlicher Vorsitzender eines Inquisitionsgerichts wurde als Inquisitor bezeichnet.

Überblick

Die Inquisition wirkte von ihrem Entstehen Anfang des 13. Jahrhunderts bis zu ihrem weitgehenden Verschwinden Ende des 18. Jahrhunderts hauptsächlich als Instrument der römisch-katholischen Kirche zur erleichterten Aufspürung, Bekehrung oder Verurteilung von Häretikern (siehe auch: Ketzer), wofür im Spätmittelalter eine neue Form von Gerichtsverfahren, das Inquisitionsverfahren entwickelt wurde. Die Hauptphase des Entstehens der Inquisition fällt in die erste Hälfte des 13. Jahrhunderts. Neben dem damaligen Verbrechen der Häresie konnten durch die Inquisition auch andere Straftatbestände verfolgt werden, vor allem wenn sie Fragen des Glaubens berührten wie etwa Blasphemie oder Magie. Bei der vor allem von weltlichen Herrschern mitgetragenen Hexenverfolgung in der Frühen Neuzeit spielte die Inquisition eine untergeordnete Rolle. Die Kirche sah die Anwendung der Inquisition gegen Häretiker mit Verweis auf Bibeltexte oder Texte kirchlicher Autoritäten legitimiert.

Der Teufel und seine Hure

Die mittelalterliche Inquisition besaß keine eigene übergeordnete Behörde und war keine permanent aktive Erscheinung. Sie wurde dort tätig, wo es von kirchlicher Seite als notwendig erachtet wurde und die Voraussetzungen dazu erfüllt waren. Sie kam deshalb zu verschiedenen Zeiten in verschiedenen Gebieten vor allem Süd- und Mitteleuropas zum Einsatz und wurde von unterschiedlichen Organen der Ständegesellschaft mit manchmal unterschiedlicher Motivation mitgetragen. Der Einsatz der Folter bei Verhören variierte, ebenso das Ausmaß der Verhängung von Todesstrafen. Den Vorsitz bei einem kirchlichen Inquisitionsverfahren führten als Inquisitoren in erster Linie Bischöfe oder Ordensgeistliche. In der Frühen Neuzeit änderte sich die Gestalt der Inquisition: Sie wurde in Spanien, Italien und Portugal institutionalisiert und in staatliche Strukturen gebettet und kam seither fast ausschließlich nur mehr im Machtbereich der dortigen Herrscher zur Anwendung. Zu Beginn der Neuzeit wurden auch Protestanten durch die Inquisition verfolgt.

Begriff

Grundsätzlich zu unterscheiden ist zwischen der Inquisition und dem ihr zugrunde liegenden Inquisitionsverfahren. Zwar wurde das Inquisitionsverfahren zunächst als innerkirchliche Verfahrensform unter Papst Innozenz III. geschaffen, es kam jedoch nicht nur im kirchlichen Bereich zur Anwendung, sondern wurde während des Spätmittelalters in verschiedenen Variationen auch die Hauptform bei Strafverfahren der weltlichen Gerichtsbarkeit, etwa im Fall der Venezianischen Staatsinquisition.

Die Inquisition wurde im Mittelalter als inquisitio haereticorum (Ketzerinquisition) bzw. als inquisitio haereticae pravitatis (Inquisition gegen ketzerische Verderbtheit) bezeichnet. Seit den 1240er Jahren wurde die Aufgabe der Inquisitoren als Amtstätigkeit begriffen und diese in der Folge mehrfach als officium inquisitionis bzw. sanctum officium (heiliges Amt) bezeichnet, weshalb seither gelegentlich auch von der Heiligen Inquisition gesprochen wird. Die neuzeitliche Römische Inquisition bezeichnete sich ab 1542 als Sacra Congregatio Romanae et universalis Inquisitionis und bildete die historische Vorläuferorganisation der heutigen Glaubenskongregation.

Anwendungsbereich

Die mittelalterliche Inquisition blieb geografisch auf Zentral- und Südeuropa beschränkt und wurde dort in zeitlich unregelmäßigen Abständen und in unterschiedlichen Gebieten tätig. Ausschlaggebend für ihre Aktivität war nach Einschätzung der Kirchenleitung das Vorhandensein von Häretikern. Zum Einsatz kam die mittelalterliche Inquisition besonders auf den Gebieten der heutigen Staaten Frankreich, Italien, Deutschland, Österreich, Tschechien und Polen. Die neuzeitliche Inquisition blieb im Wesentlichen auf die Einflussgebiete des Kirchenstaates sowie der spanischen und portugiesischen Herrscher konzentriert.

Wahre Christen lieben ihren Nächsten wie sich selbst!

Verfolgungen ausgesetzt sahen sich hauptsächlich als häretisch eingestufte christliche Glaubensgemeinschaften, darunter die Amalrikaner, Apostelbrüder, Beginen und Begarden, Brüder und Schwestern des freien Geistes, Flagellanten, Fraticellen, Hussiten, Joachimiten, Katharer (Albigenser), Lollarden, Protestanten, Waldenser, Wiedertäufer, aber auch kleinere Gruppen oder einzelne Personen mit abweichenden Ansichten, etwa die Heilige Jeanne d’Arc (1412–1431), der Bußprediger Girolamo Savonarola (1452–1498) oder der Naturphilosoph Giordano Bruno (1548–1600). Die neuzeitlichen spanischen sowie portugiesischen Inquisitionsbehörden gingen in erster Linie gegen zum Christentum konvertierte Juden, sogenannte Conversos, oder konvertierte Muslime, die Moriscos, vor.

Vom Kernbereich der Häresie ausgehend, konnte die Inquisition auch diesem Straftatbestand verwandte damalige Verbrechen, sofern sie den Glauben berührten, verfolgen. Dazu zählten etwa Wucher, Magie, Hexerei, Gotteslästerung oder Sittlichkeits- bzw. Sexualverbrechen. Hauptbetätigungsfeld der Inquisition blieb jedoch der Kampf gegen Häretiker. Abseits der kirchlichen Inquisition konnten die genannten damaligen Verbrechen auch durch landesherrliche oder städtische Gerichte verfolgt werden.

Päpstliche Inquisition und die Einführung der Folter

Papst Gregor IX. (1227–1241) beschritt erstmals einen neuen Weg in der Ketzerbekämpfung: Anstelle der eigentlich dafür zuständigen Bischöfe, die ihrer Aufgabe nur mangelhaft nachkamen, berief er 1227 erstmals eigene päpstliche Sonderbeauftragte als Inquisitoren, die in Deutschland nach Ketzern fahnden sollten, darunter Konrad von Marburg. Diese Vorgehensweise, bei der nicht die Bischöfe, sondern der Heilige Stuhl selbst aktiv wird, wird auch als päpstliche Inquisition bezeichnet. In weiterer Folge entband Gregor IX. die Bischöfe von der Untersuchungspflicht und beauftragte künftig überwiegend Dominikaner mit der Ketzerverfolgung, wenn auch viele spätere Inquisitoren Mitglieder anderer Orden oder des weltlichen Klerus waren. Besonders viele Inquisitoren ernannte Gregor IX. in den Jahren 1231–1233. Zu dieser Zeit ergingen etliche ähnlich lautende Schreiben des Papstes, alle mit dem Incipit Ille humani generis, an mehrere Dominikanerkonvente in Deutschland, Frankreich und Österreich mit dem Auftrag der Ketzerverfolgung. Bischöfe konnten ebenfalls weiterhin auf eigene Initiative hin inquisitorisch tätig werden. Der Grund für den Einsatz insbesondere der Dominikaner als Inquisitoren war, dass dieser Bettelorden bereits früh in der theologischen Bekämpfung der Ketzer aktiv geworden war und über entsprechend gute Erfahrungen verfügte.

Die Würde des Menschen ist unantastbar!

Die 1229 nach dem Ende des Albigenserkreuzzuges unter Gregor IX. tagende Synode von Toulouse verschärfte neuerlich die Bestimmungen gegen die Ketzer und sah für die Kirchenprovinz Toulouse, in der die Katharer bisher stark vertreten waren, strenge Maßnahmen vor: Die geheimen Zufluchtsorte der Ketzer sollten aufgespürt und entdeckte Ketzer gefangen gesetzt werden, wozu auch das Mittel der heimlichen Denunziation angewandt werden sollte. Wer einen Ketzer verbarg, wurde mit dem Verlust des Vermögens oder gar mit dem Tod bedroht. Jedes Haus, in dem man einen Ketzer fände, sollte niedergerissen werden. Wer mit einem Ketzer verkehrte – sei es auch nur in einem Wirtshaus – oder ihm Almosen gab oder mit ihm verheiratet war, war ebenso verdächtig. Der auf eine Vorladung nicht Erschienene oder Flüchtige galt ohne weiteres als schuldig. Wer erschien, wurde allerdings eingekerkert. Überdies wurde für das Gebiet der Kirchenprovinz ein dichtes Netz an Visitationen angeordnet, wie es später für die Inquisition charakteristisch werden sollte.

1231 legte Papst Gregor IX. in einem neuerlichen Edikt die strafrechtlichen Bestimmungen für die Ketzerverfolgung fest.

Papst Innozenz IV. genehmigte in seiner 1252 erlassenen Dekretale Ad Extirpanda die Folter zur Wahrheitsfindung bei Inquisitionsprozessen mit der formalen Einschränkung, dass den Betroffenen keine bleibenden körperlichen Schäden zugefügt werden durften.

Relativismus ist eine philosophische Denkrichtung, in der davon ausgegangen wird, dass die Wahrheit von Aussagen stets bedingt ist. Das bedeutet, dass jede Aussage auf Bedingungen aufbaut, deren Wahrheit jedoch wiederum auf Bedingungen fußt und so fort. Diese Reihe von Bedingungen endet laut dem Relativismus letztendlich in historischen und damit willkürlichen Festsetzungen oder in bloß subjektiven Überzeugungen, nicht aber in un-bedingten, also absolut gültigen Wahrheiten. Wahrheit ist damit relativ.

Relativisten vertreten daher die Auffassung, dass es keine absoluten Wahrheiten gibt, sowie keine absoluten ethischen Werte.

Ähnliche Auffassungen gibt es im Nihilismus, Skeptizismus und Amoralismus, wobei hier jedoch die Zurückweisung absolut gültiger Wahrheiten nicht durch Hinweis auf eine unendliche Bedingtheits-Reihe geschieht.
Wahrheitsrelativismus
Der Wahrheitsrelativismus (ontologischer Relativismus) wiederum vertritt die Ansicht, dass es keine absolute Wahrheit gibt, sondern die Wahrheit vom Beobachter abhängt. Jede Überzeugung (Religionen, Ideologien, Wissenschaften, Weltbilder etc.) baue auf Dogmen und Axiomen auf. Da diese Dogmen und Axiome hinsichtlich ihres Absolutheitsanspruches von Relativisten angezweifelt werden, findet er keine absolute Wahrheit mehr. Weil aber absolute Wahrheiten wegen ihrer grundsätzlichen Beziehungslosigkeit gar nicht für spezielle Problemlösungen verwertbar sind, sucht der Relativist auch keine absoluten Wahrheiten, sondern nur Begründungsendpunkte, von deren Geltung er zwar persönlich überzeugt ist, für die er aber grundsätzlich keinen Absolutheitsanspruch stellen kann und will.
Kritik am Wahrheitsrelativismus
Der Standardeinwand gegen den Wahrheitsrelativismus ist das Argument einer selbstreferentiellen Inkonsistenz: Wenn alle Behauptungen nur relativ gültig sind, betreffe dies auch die relativistische Behauptung selbst. Somit könne diese nicht als gültiger denn ihre Negation angesehen werden. Ginge man davon aus, dass der epistemische Relativismus universell gültig sei, beginge der Relativist einen performativen Selbstwiderspruch (Karl-Otto Apel, Jürgen Habermas, Vittorio Hösle): Der propositionale Gehalt seiner Behauptung stünde dann im Widerspruch zu dem Sprechakt, den er selbst vollzöge. Autoren wie Hösle und Apel sehen in diesem Argument eine Letztbegründung notwendiger Wahrheiten. Adorno hingegen findet diese Form der Widerlegung „armselig“ und plädiert dafür, im Relativismus eher eine beschränkte Gestalt des Bewußtseins zu sehen: „Hinter jener These steht die Verachtung des Geistes zugunsten der Vormacht materieller Verhältnisse als des Einzigen, das da zähle. […] Relativismus ist Vulgärmaterialismus, der Gedanke stört den Erwerb.“
Selbstreferentieller Inkonsistenz
Der Fehler in der Widerlegung mittels selbstreferentieller Inkonsistenz besteht für Vertreter der relativistischen Position darin, dass ein Relativist keinen Anspruch auf universelle Gültigkeit und damit auch keinen Anspruch auf universelle Gültigkeit des Relativismus erhebe, weil er keinerlei Anlass dazu habe. Von ihrem absolutistischen Standpunkt gingen Absolutisten wie etwa Vittorio Hösle wie selbstverständlich davon aus, dass Relativisten auch einen Anspruch auf universelle Gültigkeit stellen müssten, was sie aber nach ihrem Selbstverständnis grundsätzlich nicht tun; denn dann würden sie sich in ihrer Position freilich widersprechen. Tatsächlich behaupten Relativisten, ohne einen Absolutheitsanspruch auszukommen. Natürlich braucht auch ein Relativist Begründungsendpunkte zum Begründen. Diese sind von ihm aber nicht als Letztbegründungen im Sinne einer absoluten Wahrheit gedacht, wie etwa von Hösle unterstellt wird; denn Begründungsendpunkte sind für ihn bezogen auf den subjektiven Standpunkt des Begründenden selbst.
Die zunehmende Bekanntschaft mit fremden Völkern und die damit einhergehende Einsicht in die Pluralität religiöser Vorstellungen, Weltbilder und lokaler Sitten und Gebräuche führte bereits in der antiken Sophistik zur Entwicklung relativistischer Auffassungen.